Nappieren – Warenkunde & Kochkunde

Als Nappieren (von französisch nappe "Tischtuch") wird eine Zubereitungsform in der Küche bezeichnet. Beim Nappieren werden Speisen mit einer Sauce oder einem Gelee überzogen, überstrichen oder gleichmäßig übergossen.
Anders als beim Saucieren, bei dem die Sauce unter oder neben die Speise gegeben wird, wird beim Nappieren die Speise mit der Sauce bedeckt. Nappiert werden in der Regel lang geschmorte Gerichte, wie zum Beispiel Pfefferpotthast, Rinderrouladen oder Sauerbraten, sowie bestimmte Fischzubereitungen oder Gemüse, wie beispielsweise Blumenkohl mit Béchamelsauce. Das Nappieren erfolgt in der Regel unmittelbar vor dem Servieren der Speise.

Dieser Beitrag gehört zur Serie Warenkunde & Kochkunde – Das Küchenlexikon
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